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Wie Sie Ihren eigenen Onlineshop Schritt für Schritt erstellen können

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    Heutzutage fragen sich immer mehr Unternehmer, wie man eigenen Onlineshop erstellen kann und welche Schritte zur Entwicklung einer E-Commerce-Website unternommen werden sollten. Das ist keine Überraschung, da das Online-Shopping bei Kunden immer beliebter wird und Hersteller sich an die Bedürfnisse ihrer Kunden anpassen müssen. Wenn Sie also ein Business haben und keinen Webshop eröffnen oder sogar keine einseitige Unternehmenswebsite haben, verlieren Sie so viele Kunden! Wenn diese Worte Sie zum Nachdenken veranlasst haben, sollten Sie auch einen Blick auf die Checkliste werfen, die beschreibt, wie man einen E-Commerce-Shop erstellen kann.

    Um einen Onlineshop zu bauen, sollten Sie:

    Schritt 1: Kaufen Sie einen Domainnamen.

    Das ist eigentlich ganz einfach. Sie brauchen einen Domainnamen, der Ihre Marke widerspiegelt. Und denken Sie nicht zu viel über den Prozess nach. Wenn Sie eine Website wie GoDaddy besuchen, liegt der Preis für einen Domainnamen wahrscheinlich unter 10 EUR.

    Schritt 2: Wählen Sie einen Webentwickler, der Ihren Webshop erstellen wird.

    Das ist eines der wichtigsten Elemente, wenn Sie einen Onlineshop starten. Falls die Zeitbeschränkungen streng sind, müssen Sie nachforschen, um einen „guten“ Entwickler zu finden. Sie sollten auf jeden Fall nach den Referenzen von den Websites suchen, die dieser Entwickler erstellt hat. Sie sollten auch einen Zeitrahmen haben, der voraussichtlich zum Starten der Site benötigt wird. Vergessen Sie nicht, den Entwickler zu fragen, ob er Erfahrung mit grafischem Design hat, da er wahrscheinlich die Bilder zuschneiden muss, um sie an Ihrer Website auszurichten. Und es ist ein Muss, nach den Erfahrungen der Entwickler bei der Erstellung von Websites auf der ausgewählten Plattform zu fragen. (Weitere Informationen finden Sie in Schritt 4). Manchmal beginnen Unternehmer mit einem Entwickler, ohne seine Fähigkeiten gründlich zu erforschen. Dies ist einer der größten Fehler an diesem Punkt, da das der Grund sein kann, warum Ihre Website das Licht der Welt nicht erblicken wird.

    Schritt 3: Wählen Sie eine E-Commerce-Plattform aus, wo der Onlineshop gehostet werden soll.

    Heutzutage bietet uns der Markt eine beträchtliche Anzahl von E-Commerce-Plattformen, die nicht so schwer zu bedienen sind. Alle diese Content-Management-Systeme (CMS) basieren auf der Programmiersprache PHP. Was die Kosten anbetrifft — es gibt Plattformen, die ziemlich teuer sein können, und andere, deren Preis durchaus angemessen ist. Weiter finden Sie eine Liste von einigen populären Tools:

    Shopify

    Das ist eine der beliebtesten E-Commerce-Plattformen. Die Erklärung dafür liegt auf der Hand: Wenn Sie Shopify verwenden möchten, müssen Sie nicht unbedingt Softwareentwickler sein, damit Ihr Webshop reibungslos funktioniert. Darüber hinaus hat Shopify zahlreiche Funktionen, um einen skalierbaren Onlineshop aufzubauen. Außerdem können Produkte auf Facebook, Amazon und vielen anderen sozialen Plattformen verkauft werden.

    Magento

    Das zweite System auf unserer Liste ist Magento, das von Entwicklern weltweit verwendet wird. Um die bestmögliche Benutzererfahrung zu erzielen, integriert Magento Werbung, Analytik, Erstellung von Inhalten usw. Ein weiterer Punkt, der erwähnt werden sollte, ist, dass Magento eine Open-Source-E-Commerce-Plattform ist, die kostenlos heruntergeladen und verwendet werden kann.

    WordPress

    Das ist eines der führenden Tools, das auch Open-Source ist. Diese Plattform bietet Tausende von professionellen Themen. Darüber hinaus können Sie aufgrund einer Vielzahl von Plugins (die größtenteils kostenlos sind) praktisch jede Funktion installieren.

    Joomla!

    Es wird gesagt, dass Joomla! eine gute Plattformauswahl für viele Arten von Websites ist. Ähnlich wie bei WordPress, müssen Sie nicht Joomla! bezahlen, da es auch Open-Source ist. Also, Joomla! hat viele Plugins und stellt Erweiterungen bereit, mit deren Hilfe Sie die Funktionen Ihrer Website individuell einrichten können.

    Natürlich können Sie auch einige andere E-Commerce-Plattformen wie Drupal, WooCommerce, Weebly usw. auswählen, aber wir haben die populärsten in den Blick genommen. An diesem Punkt werden Sie wahrscheinlich vor dem Problem stehen, für welche Plattform sich zu entscheiden. Normalerweise weiß der größte Teil der Entwickler, wie man mit diesen Plattformen arbeitet, wie man Plugins integriert, Zahlungen abwickelt und so weiter. Konzentrieren Sie sich also auf den Zweck Ihres Webshops. Sobald Sie ihn definiert haben, ist es einfacher, “Ihre Plattform“ zu finden. Was ist noch bei dem Onlineshop-Aufbau zu beachten?

    Schritt 4: Wählen Sie ein Thema, das der gewählten E-Commerce-Vision entspricht.

    Wenn Sie noch weniger Zeit aufwenden möchten, haben Sie die Möglichkeit, sich zu helfen: Sie können beispielsweise ein Thema von einem Anbieter wie ThemeForest kaufen, bei dem Sie möglicherweise ein Layout finden, das Ihrer Idee aus E-Commerce-Sicht entspricht. Es gibt mehr als 28.000 Vorlagen von Websites auf ThemeForest und die Kosten für die Themen sind gering: Die Preise beginnen bei 2 US-Dollar. Sie sind die Nummer eins auf dem Markt für Websites.

    In diesem Fall ist es absolut nicht erforderlich, außergewöhnlich zu sein oder sich von der Masse abzuheben. Laden Sie einfach eine Vorlage herunter und lassen Sie den Entwickler nicht alles von Grund auf neu erstellen, da dies nicht unbedingt erforderlich ist und wenn Sie diese Aufgabe an Ihren angestellten Entwickler übergeben, wird das weder Geld noch Zeit sparen. Außerdem kann es Ewigkeiten dauern, bis etwas individuell eingerichtet wird, und am Ende können Sie möglicherweise vom Ergebnis wirklich enttäuscht sein. Unser Rat — schaffen Sie keine zusätzlichen Probleme und entscheiden Sie sich einfach für ein Thema.

    Schritt 5: Gestalten Sie Ihren Webshop und fügen Sie Produkte hinzu.

    Dies ist ein weiterer wichtiger Punkt auf unserer Checkliste, wenn Sie einen Internet-Shop einrichten möchten. In dieser Phase müssen Sie überlegen, was Sie auf der Website neben der Produktliste noch sehen möchten. Gewiss brauchen Sie eine Homepage, eine Seite “Über uns“ und eine Kontaktseite zu erstellen (dies wird natürlich nicht von Ihnen erwartet, das ist die Aufgabe Ihres Entwicklers). Außerdem werden Text- und Videoinhalte von den Kunden sehr geschätzt.

    Während der Erstellung des eigenen Onlineshops wäre es gut, wenn Sie folgendes machen:

    1) Fügen Sie Ihr Foto hinzu. Auf diese Weise fühlen Ihre Kunden eine persönliche Ansprache, da sie mit jemandem konkreten zu tun haben.
    2) Geben Sie den Namen Ihres Webshops an. In der Regel fügen die Entwickler Ihren Kontonamen hinzu. Falls Sie sich jedoch für etwas anderes entscheiden, ist das kein Problem.
    3) Vergessen Sie nicht, Ihr Logo hinzuzufügen, da dies dem Branding und der Wiedererkennung zugute kommt.
    4) Fügen Sie die Logos von Zahlungssystemen und Vertrauenssiegel bei (das ist ein Electronic-Commerce-Badge, ein Bild oder ein Logo, das auf einer Website angezeigt wird, um zu zeigen, dass dieses Website-Business von der ausstellenden Organisation als vertrauenswürdig eingestuft wurde). Sie sind das Zeichen für die Kunden, dass es sicher ist, mit Ihnen geschäftlich zu verkehren.

    Achten Sie darauf, die Kategorien zu definieren, die für den Kunden sinnvoll sind. Sie müssen so viele Informationen wie möglich über Ihren perfekten Kunden herausfinden und diese Informationen berücksichtigen, während Sie eine Benutzeroberfläche erstellen, die für ihn perfekt wäre.

    Vergessen Sie nicht, dass Ihre Meinung zu Ihren Kunden sich von deren Selbstwahrnehmung unterscheiden kann. Wenn Sie also während des Aufbaus von Ihrem Onlineshop eine Möglichkeit finden, ihre Gedanken zu sammeln, ist das wunderbar.

    Sobald Sie mit dem Design der Website fertig sind, ist es höchste Zeit, dass Sie Ihre Produkte hinzufügen. In Innowise machen wir das auf folgende Weise:

    1) Sie müssen den Typ Ihres Produkts auswählen: Es kann sich um eine Dienstleistung, ein Material oder ein digitales Produkt handeln.
    2) Sie müssen einen Namen für Ihr Produkt auswählen und beschreiben.
    3) Sie müssen den Preis und die Menge festlegen, die verkauft werden kann.
    4) Sie müssen eine Vorschau Ihrer Produkte machen. Je nach Art Ihres Produkts haben Sie verschiedene Möglichkeiten: Laden Sie einfach eine Foto-/Videodatei oder eine Videovorschau hoch.
    5) Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Auswahl von Liefer- und Preisalternativen.

    Natürlich möchten Sie möglicherweise den gesamten Vorgang beschleunigen. Beachten Sie jedoch, dass die Wahrscheinlichkeit einer Konversion umso größer ist, je besser Ihr Design und Produktbeschreibungen sind. Sie sollten auch vorsichtig und präzis sein, was das Schreiben von Texten angeht, und die Bilder schön aussehen lassen.

    Schritt 6: Wenn Sie einen Webshop eröffnen, machen Sie den Checkout-Vorgang benutzerfreundlich.

    Vielleicht wissen Sie, dass Warenkorbabbrüche eines der enttäuschendsten Dinge beim Online-Verkauf ist. Ein Warenkorbabbruch bedeutet übrigens, dass Sie einen potenziellen Kunden hatten, der auf Ihrer Website war, diesen jedoch vor Erfüllung der von ihm erwarteten Aktion verlassen hat. Er hat beispielsweise mehrere Artikel in seinen Warenkorb gelegt und die Website dann verlassen, ohne einen Kauf getätigt zu haben. Wenn Sie sich für die Statistik interessieren, berechnete das Baymard-Institut im Durchschnitt 41 verschiedene Studien zum Abbruch des E-Commerce-Warenkorbes. Das Ergebnis liegt bei 69,57%!

    Sie müssen jedoch nicht in Panik geraten, und jedes Problem kann gelöst werden. Nachfolgend finden Sie eine Liste der empfohlenen Maßnahmen, um zu verhindern, dass jemand den Warenkorb auf dem Webshop verlässt:

    1) Stellen Sie sicher, dass die Kunden nicht nur einen, sondern mehrere Artikel gleichzeitig in Ihrem Webshop kaufen können.
    2) Wenn möglich, bieten Sie Ihren Kunden kostenlosen Versand. Wenn nicht, fahren Sie mit Punkt 3) fort.
    3) Informieren Sie Ihre Käufer über die Versandkosten, bevor sie zum Checkout-Ablauf gelangen.
    4) Vergessen Sie nicht, den Checkout-Prozess für alle Arten von Geräten zu optimieren, nicht nur für den Desktop, sondern auch für das Smartphone und das Tablet.
    5) Machen Sie die Einstellungen, die Ihrem Kunden eine E-Mail senden, wenn er die Website verlässt, bevor er den Kauf abschließt.

    Vergessen Sie nicht, dass Ihre Zeit und Ihr Aufwand für die Durchführung all dieser Schritte einen erheblichen Einfluss darauf haben, wie hoch Ihre Verkaufsabschlüsse wachsen. Auch sollten Sie den Checkout-Vorgang ordnungsgemäß testen und sicherstellen, dass er ideal ist.

    Schritt 7: Erhalten Sie ein Zahlungs-Gateway.

    Nicht viele Leute denken darüber nach, wie die Zahlungsvorgänge mit Kreditkarten in Onlineshops ablaufen. Dies ist jedoch eine weitere wichtige Phase, wenn man eine E-Shop erstellen möchte. Die Zahlungen werden also über ein Zahlungs-Gateway und einen Kreditkartenprozessor aufgenommen. Die populärsten Namen für Sie werden wahrscheinlich PayPal und Amazon Payments sein. Aber diese beiden sind nicht die einzigen Gateways, vielleicht würde es für Sie interessant auch 2Checkout, Due, Dwolla, PayStand zu untersuchen, da sie eine breite Palette von Möglichkeiten bieten.

    Was das Verfahren von Erlangung der Genehmigung für ein Zahlungs-Gateway und einen Kreditkartenprozessor anbetrifft, sollten Sie wissen, dass das ziemlich kompliziert, aber nicht unmöglich ist. Sie müssen lediglich sorgfältige Nachforschungen anstellen und sich gründlich vorbereiten. Es gibt einige Aktionen, die Sie vornehmen sollen. Erstens müssen Sie ein sicheres Checkout-Verfahren einrichten. Zweitens machen Sie eine Datenschutzrichtlinie und Rückgaberecht. Drittens identifizieren Sie die Versand- und Lieferprozeduren. Sorgen Sie abschließend für eine funktionierende Kundenbetreuung. Die gängigste Methode, um die Kundenbetreuung zu arrangieren, besteht darin, eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse zu erstellen, damit Ihre Kunden eine Reihe von Alternativen zur Kontaktaufnahme mit Ihnen haben. Es versteht sich von selbst, dass alle diese Details auf der Website zu finden sind.

    Es ist zu erwähnen, dass die Einstellung des Zahlungs-Gateways und die Bearbeitung der Kreditkarte sehr zeitaufwändig sind. Nicht alle Bearbeitungsunternehmen sind bereit, die mit unerfahrenen Unternehmern verbundenen Risiken einzugehen. Sie sollten diese also davon überzeugen, dass sie Ihrem Unternehmen vertrauen können. Wenn man all dies berücksichtigt, kommt man zu der naheliegenden Schlussfolgerung, dass Sie all diese Prozesse nicht bis zum letzten Moment verschieben sollten.

    Schritt 8: Testen Sie Ihren Webshop und veröffentlichen Sie ihn danach.

    Ihre letzte Phase sollte das Testen der Website sein. Sobald Sie sichergestellt haben, dass alle Teile Ihrer Website reibungslos funktionieren, ist es an der Zeit, Ihre E-Commerce-Website zu veröffentlichen. Zwei Dinge, die Sie beim Testen besonders beachten sollten, sind die Website-Funktionalität und der Checkout-Prozess.

    Abschließende Worte

    Es ist nicht so einfach, einen eigenen Webshop zu erstellen. Das ist ziemlich zeitaufwendig und erfordert ein gewisses Maß an Nachforschungen. Das wird sich jedoch auszahlen. Wir haben diese Checkliste erstellt, um Sie auf Ihrem Weg zur Entwicklung Ihres eigenen Webshops anzuleiten. Stellen Sie sicher, dass alles ordnungsgemäß durchgeführt wurde, und genießen Sie die Ergebnisse! Wenn Sie Zweifel haben, dass Sie alles richtig machen können, lassen Sie uns die Arbeit für Sie leisten und kontaktieren Sie uns.

    Im Falle einer bestimmten Anfrage oder Technologie, die hier nicht aufgeführt ist, können Sie das mit einem Experten unter contact@innowise-group.com order in Skype Innowise besprechen.

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